Dies ist ein Secret Speyside und nur für Clubmitglieder.
| Alter | 14 |
|---|---|
| Reifung | Amerikanische Weisseiche, Bourbon |
| Brennerei | Mortlach |
| FlaschenEK | 105 |
| Sorte | Single Malt |
| Getorft | Nein |
| Abfüller | The Taste Buddys (TTB) |
| Farbstoff | Nein |
| Kühlfiltration | Nein |
| Fassstärke | Ja |
| Veredlung | |
| FTMG-Punkte | 89 |
Marke
Mortlach
Mortlach ist die älteste legale Brennerei in Dufftown. Sie wurde 1823 von James Findlater auf dem Gelände einer älteren illegalen Brennerei gegründet. Ungewöhnlich für eine Brennerei dieses Alters musste Mortlach nur wenige Besitzwechsel über sich ergehen lassen. 1837 kauften J. & J. Grant von der Speyside Brennerei Glen Grant einen Teil der Brennerei. Die Brüder stellten die Whisky Produktion ein und bauten die Ausrüstungen für ihre eigene Brennerei ab. Erst 1851 wurde die Brennerei in Zusammenarbeit mit John A. Gordon wieder in Betrieb genommen. Er übernahm die Leitung der Brennerei und wurde ab 1853 von George Cowie unterstützt. 14 Jahre später starb John Gorden und George Cowie wurde Besitzer der Brennerei. Zusammen mit seinem Sohn Alexander Cowie erweiterte er die Brennerei und entwickelte die 2,81-fache Destillation. 1923 wurde die Brennerei an John Walker & Sons verkauft, die später Teil der Distillers Company Limited (DCL) wurde. Heute gehört Mortlach zum Konzern Diageo.
Eine interessante Anekdote: William Grant, der spätere Gründer der Glenfiddich Distillery, erlernte hier das Brennerhandwerk, bevor er den Grundstein für die größte Malt Distillery Schottlands legte.
Mortlach ist die älteste (legale) Whisky Brennerei im Städtchen Dufftown in der Speyside. Der Name Mortlach wird wie Mort-lack ausgesprochen.
Mortlach Whiskys sind traditionell sehr beliebt bei den Whiskyblendern. Dies ist auch der Hauptgrund, warum es lange Zeit gar keine Eigentümerabfüllung gab. Mit der Übernahme durch United Distillers wurde Mortlach Teil der Flora und Fauna Serie und auch mehrfach in der Rare Malts Serie aufgelegt. Außerdem stammen viele Bestände aus den Lagerhäusern von Gordon & MacPhail, von denen so einige unabhängige Abfüllungen veröffentlicht wurden und immer noch werden.
Mittlerweile gibt es neben den unabhängig abgefüllten Ausgaben aber auch eine hauseigene Standardproduktpalette der Brennerei, die einen 12-, 16- und 20-jährigen Single Malt umfasst.
Ein Mortlach Single Malt ist ein urtypischer Speysider. Er verbindet blumige, rauchige, malzige und fruchtige Noten in einem perfekten Arrangement. Mortlach Whisky ist vielschichtig und komplex und kann so manch anderen Whisky in den Schatten stellen.
Wie wird Mortlach Whisky produziert? Obwohl die Brennerei Mortlach, mit gleich zwei erhaltenen Kilns (nicht mehr in Betrieb), überaus pittoresk anzusehen ist, handelt es sich seit einer umfassenden Renovierung um eine höchst moderne und effiziente Brennerei. Mortlach kann nahezu vollautomatisiert Whisky brennen. Während einer Schicht wird praktisch nur noch ein einziger Arbeiter benötigt.
Auch wenn die Kapazität mehr zulassen würde, beläuft sich das jährliche Produktionsvolumen auf etwa 2,9 Millionen Liter. Die Brennerei besitzt einen 12 Tonnen Maischbottich aus Edelstahl und sechs Lärchenholz Gärbottiche. Das Wasser für Mortlach stammt aus Quellen in den Conval Hills.
Mortlach brennt in sechs Brennblasen – drei Wash Stills und drei Spirit Stills, die alle unterschiedlich in Form und Größe sind. Durch das Mischen verschiedener zweifach und dreifach destillierter Rohbrände, entsteht der für Mortlach bekannte 2,81-fach destillierte Whisky. Genauer erklärt: Ein großes Brennblasenpaar produziert einen klassischen zweifach destillierten Brand. Der Rohbrand aus den anderen Wash Stills wird nach einer bestimmten Verteilung in die beiden übrigen Spirit Stills geleitet. Die kleinere der beiden Spirit Stills, “Wee Witchie”, destilliert die Charge zweimal. So entsteht ein dreifach destillierter Brand. Am Ende werden alle Rohbrände aus den verschiedenen Brennblasen miteinander vermischt und ergeben einen Mortlach, der genau 2,81 Mal destilliert wurde.
Mortlach besitzt fünf traditionelle Dunnage-Warehouses. Die Lagerhäuser haben eine niedrige Höhe, dicke Steinmauern und einen Boden aus Erde. Drei Lagen Fässer werden seitlich übereinander gestapelt, was zu einer guten Luftzirkulation und einer gleichmäßigen Reifung beiträgt. Die Brennerei verwendet hauptsächlich Sherryfässer, aber auch Ex-Bourbonfässer aus Weißeiche.
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